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           Klosterkirche der Salesianerinnen

Am Rennweg 10 befindet sich das Kloster des Ordens von der Heimsuchung Mariä, das ehemalige Erziehungsinstitut für Fräulein von höherem Adel und die Kirche dieses Ordens.
Die Witwe Kaiser Joseph I. Amalie Wilhelmine hatte den von ihr 1716 aus Brüssel nach Wien berufenen Nonnen, die nach ihrem Ordensgründer Franz von Sales den Namen Salesianerinnen trugen, ein Haus mit Garten am Rennweg gekauft und ihnen dort Kloster und Kirche erbauen lassen.

Die Nonnen widmeten sich der Erziehung adeliger Mädchen und führten dazu ein eigenes Pensionat.
Der Grundstein wurde am 13. Mai 1717, dem Tag der Geburt  Maria Theresias, gelegt. Der Bau, der auch einen Witwensitz der Kaiserin vorsah,  wurde von  Donato Felice D'Allio (1677-1761) geleitet. Amalie Wilhelmine wurde nach ihrem Tod 1742 in einem freistehenden Sarkophag unter dem Hochaltar bestattet.

Die Kirche ist unter anderem mit  Giovanni Antonio Pellegrinis Kuppelfresko "Himmelfahrt Mariens" und Antonio Beluccis Hochaltarbild "Mariä Heimsuchung" ausgestattet.
Darüber hinaus befinden sich im Kloster bedeutende Kunstwerke, die zum Teil aus aufgehobenen Klöstern stammen sowie ein reicher Geräte- und Paramentenschatz. Unter dem Namen "St. Jacques" wird eine um 1320 in Wien entstandene steinerne Marienstatue mit Kind verehrt, die aus dem Augustinerinnenkloster auf der Hülben - Gegend der heutigen Jakobergasse (Hülben = Bodensenken, in denen sich Wasser sammelte) stammt. 
Die Nonnen führten bis 1927 die erwähnte Lehr- und Erziehungsanstalt für die weibliche Jugend.
Am 28. Oktober 2004 wurde in der Kirche eine Reliquie des 2003 selig gesprochenen "Arzt der Armen", Dr. Ladislaus Batthýany-Strattmann feierlich eingesetzt.