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   Franz v. Uchatius,
     k.u.k. Feldmarschallleutnant

Der Waffentechniker und Erfinder Franz Uchatius (1811-1881) wurde für die Erfindung der Stahlbronze 1857 geadelt.
1829 ergriff er die militärische Laufbahn, als er ins Bombardierkorps eintrat, wurde 1841 in die Geschützfabrik versetzt und war 1849 an der Planung des Arsenals wesentlich beteiligt.
Die Erfindung der Stahlbronze, die sich wegen ihrer außergewöhnlichen Elastizität und Zähigkeit ganz besonder für den Geschützbau eignete, trug ihm den Ruf des weltbesten Waffentechnikers ein; die gesamte österreichisch-ungarische Armee wurde mit diesen neuen Kanonen ausgerüstet. Ab 1871 war Uchatius Kommandant der Artilleriezeugfabrik im Arsenal.

Frühzeitig erfand Uchatius auch einen Projektor zur Darstellung bewegter Bilder, womit er Fortschritte der Kinematographie ermöglichte.
Franz von Uchatius beendete sein Leben am 4. Juni 1881 im Arsenal durch Selbstmord. Im selben Jahr wurde im 3. Bezirk eine Verkehrsfläche nach ihm benannt.

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