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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Landstraßer Beziehungen - Wer war Vuk Stefanovic Karadzic

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Vuk Stefanovic Karadzic
VUK stefanovic karadzic-porträt (3)In der Grünanlage vor dem Haus Rasumofskygasse 22 steht seit 1989 das Denkmal für den Schöpfer der serbischen Schriftsprache Vuk Stefanovic Karadzic (1787, Serbien - 1864, Wien), das ein offizielles Geschenk der Stadt Belgrad an Wien war.
Er verbrachte seine Jugend als Bauernsohn ohne ordentliche Schulausbildung in Serbien. Vuk Stefanovic - den Namen Karadzic nahm er erst in Wien an, weil er aus dem gleichnamigen serbischen Ort stammte - beteiligte sich zweimal am Aufstand seiner Landsleute gegen die Türken 1804 bis 1813, bei dem er schwer verletzt wurde, worauf er nach Wien floh, wo er mit Jan Kopitar, dem Vater der Slawistik bekannt wurde.
Dessen Forschungen begeisterten den jungen Mann derart, dass er sich entschloss, seiner serbischen Muttersprache ein cyrillisches Alphabet zu geben und die phonetisch serbokroatische Rechtschreibung festzulegen; seine schließlich wissenschaftlich anerkannte Arbeit war die Grundlage der kulturellen Einigung der Serben und Kroaten.
Von der Tätigkeit der Brüder Grimm inspiriert, legte Karadzic eine umfangreiche Sammlung serbischer Volkslieder, -Dichtungen und -Märchen an.
1814 veröffentlichte er eine serbische Grammatik, 1818 ein serbisch-deutsch-lateinisches Wörterbuch und übersetzte 1847 das Neue Testament nach den von ihm gesetzten neuen serbischen Sprachnormen.
1818 heiratete er die Landstraßerin Anna Kraus in der Rochuskirche, mit der er 13 Kinder zeugte. Seine Tochter Wilhelmine (1828-1894) unterstützte ihren Vater bei dessen Forsachungsarbeiten und wurde in späteren Jahren zu einer gefragten Malerin.
Wie es zu Karadzics Lebzeiten in nicht vermögenden Familien üblich war, wechselte auch die Familie Karadzic häufig die Wohnung; insgesamt hatte sie neun Wohnadressen in unserem Bezirk. Im Haus Marokkanergasse 3 - hier gibt es eine Gedenktafel für ihn - starb der Wissenschafter und wurde auf dem St. Marxer Friedhof beigesetzt, wo sein Grabstein zu sehen ist. 1897 wurden seine sterblichen Überreste in ein Ehrengrab in Belgrad überführt.

Blog posted from Rasumofskygasse 22, 1030 Wien, Österreich View larger map

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Guest
Guest Tuesday, 12 November 2019

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Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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